25.10.2011

Goldener Oktober in Elbflorenz

Bericht vom 13. Dresden-Marathon


DresdenEr zählt nicht zu den ganz Großen, aber auch nicht zu den Kleinen, auf alle Fälle aber zu den Besonderen in der Riege der deutschen Citymarathons - der Dresden-Marathon. Dresden, die Kunst- und Kulturmetropole mit einer einzigartigen historischen Stadtkulisse. Weltberühmt sind der Zwinger, die Semperoper und die alles überragende Frauenkirche - an fast allem, was Dresden so berühmt macht, läuft man vorbei, egal ob auf der 10 km-, Halbmarathon- oder Marathondistanz. Deshalb gehört der Dresden-Marathon auch zu den schönsten Citymarathons, die man in Deutschland laufen kann.

SemperoperDavon wollten sich bei der 13. Auflage auch Timo und Wolfgang Gieck auf der Halbmarathonstrecke sowie Kathrin Gieck und Andreas Kerber auf der kurzen Runde überzeugen, wobei Andreas als Wiederholungstäter ins Rennen ging. Dresden begrüßte die 7.857 Läufer aus 52 Nationen mit Kaiserwetter und großem Zuspruch an der Strecke.    

Bei Temperaturen knapp oberhalb der Null-Grad-Grenze und strahlendem Sonnenschein wurde das Feld um 10 Uhr auf die Strecke geschickt. Entlang der Ostra-Allee und vorbei an der orientalisch anmutenden Yenidze - der Dresdner „Tabakmoschee“ - bewegte sich die noch dicht gedrängte Läuferschar in einem weiten Bogen durch die Dresdner Neustadt bis zum goldenen Reiterstandbild August des Starken, um danach über die Augustusbrücke wieder in die Altstadt zu führen. Nach einer „Ehrenrunde“ um den Theaterplatz, flankiert von Schloss, Zwinger und Semperoper ging es am Terrassenufer entlang elbaufwärts. Das Feld teilte sich dann nach 4,3 Kilometern. Während die Marathon- und Halbmarathonläufer weiter in Richtung Großer Garten liefen, um diesen einschließlich Gläserner Automobilmanufaktur zu umrunden, bogen die „Zehner“ gleich zur Carolabrücke ab, wo die Elbe abermals zu überqueren war. Von hier aus führte die Strecke schließlich elbabwärts dem Zielbereich entgegen. Noch einmal über die breite Augustusbrücke, vorbei am Italienischen Dörfchen ging es jetzt noch um einige Ecken dem neuen Zielareal entgegen.

Timo GieckDie vier gestarteten 48er mischten im Feld ganz ordentlich mit und konnten zum Saisonende noch den einen und anderen schönen Erfolg verbuchen. Bemerkenswert die Leistung von Timo, der mit 1:15:10 Std. eine tolle neue persönliche Bestzeit auf der Halbmarathonstrecke aufstellen konnte. Das war gleichbedeutend mit dem hervorragenden 13. Platz in der Hauptklasse und dem 17. Gesamtplatz bei den Männern. Wolfgang finishte den Halbmarathon mit 1:43:44 Std. auf Platz 54 der M50 (818. Gesamt) und war ebenso zufrieden wie Kathrin mit ihrer Endzeit von 52:17 Minuten über die 10 km, was ihr den 9. Platz in der W50 (88. Gesamt Frauen) sicherte. Andreas konnte seine gute Form vom Berlin-Marathon konservieren und wollte nach den guten Ergebnissen der letzten Wochen in Fürth und Burghaslach endlich die 47 Andreas KerberMinutenmarke über die 10 km knacken. Entsprechend couragiert nahm er das Rennen auf und konnte das einmal angeschlagene Tempo auch bis ins Ziel halten, wobei ihm das kühle Wetter sehr entgegen kam. Am Ende stand dann mit 46:31 Minuten die avisierte neue persönliche Bestzeit, gleichbedeutend mit Platz 21 der M45 (239. Gesamt).   

Beim Halbmarathon war mit Rashe Buggaa (Coburger Turnerschaft) auch der diesjährige Sieger des VR-Bank-Laufes „Rund um die Veste Coburg“ mit am Start. Rashe lief in sehr guten 1:09:26 Std. auf den 7. Platz der Gesamtwertung. Erwähnenswert ist aus Coburger Sicht auch Oliver Laux, der mit seiner Zielzeit von 1:25:54 Std. den 19. Platz der M40 (112. Gesamt) belegte.

Die Marathonsiege gingen in diesem Jahr an den Kenianer Isaac Cheriyot (2:21:51 Std.) und die Äthiopierin Ayisha Bonsa (2:43:39 Std.).

Bericht: Andreas Kerber

Ergebnisse unter:  www.dresden-marathon.de

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